Preisbildung am Forex Markt

Der Handel mit Währungspaaren ist abhängig vom Angebot und von der Nachfrage nach unterschiedlichen Währungen. Der Forex Handel besteht im Prinzip aus einem Tauschgeschäft. Währungspaare zum Beispiel US-Dollar und Euro werden gekauft (US-Dollar) und im Gegenzug die zweite Währung des Paares (hier Euro) verkauft.

Durch die Beobachtung des vorangegangenen Marktes kann man den sich abzeichnenden Trend erahnen und beim gewinnbringendsten Kurs Kaufen, bzw. verkaufen. Wie lange man an dem Währungspaar festhält und wann der günstigste Handlungszeitpunkt gekommen ist, hängt vom Markt ab, die Zeitspanne von einigen Stunden (Daytrading) bis zu mehreren Wochen (long Position) ist möglich.

Durch politische und wirtschaftliche Einflüsse können extreme Kursschwankungen auftreten, wobei der Einstiegs- und Ausstiegskurs keine übergeordnete Rolle spielt. Auch bei fas gleichen Anfangs und Schlusskursen können, durch Kursschwankungen erhebliche Gewinn oder eben auch Verluste erzielt werden. Bis vor einigen Jahren war der Forex Markt nur großen Banken und Konzernen vorbehalten, wann nun von jedermann genutzt werden kann.

Hier bestimmt, wie bereits erwähnt, das Angebot und die Nachfrage den Kurs. Die Kurse sind nicht festgelegt wie an der Börse, es ist viel mehr eine Einigung zweier Parteien( der eine der kauft, der andere der verkauft)die keiner Aufsicht unterliegt und frei verhandelt werden kann. Wie beim aushandeln eines Preises beim Kauf von Waren, wird hier der Kauf bzw. Verkaufskurs von Währungen zwischen zwei handelnden Parteien ausgehandelt.

Der Forex Markt zieht sich durch die gesamte Erde, da wer von überall auf der Welt, rund um die Uhr, also 24 Stunden am Tag, überall auf der Welt zu handeln ist, wo Telefon oder Internet zur Verfügung stehen.